Fassaden

Alufassaden mit Putzstruktur oder auch Holzstruktur.

Die mehrschichtige Außenwandkonstruktion wird auch als vorgehängte Fassade (VHF) bezeichnet. Durch ihre lange Lebensdauer und dem geringen Instandhaltungsaufwand gelten vorgehändte hinterlüftete Fassaden als äußerst wirtschaftlich und nachhaltig. Bau- und Nutzungsfeuchte werden durch das System abgeführt. Ebenso gelten solche Fassaden als „nichtbrennbar“ oder „schwer entflammbar“. Je nach Dämmschichtdicke kann das Schalldämmaß um bis zu 14dB gesteigert werden. Auch der Schutz von EDV-Anlagen läßt sich durch den Einsatz spezieller Unterkonstruktionen optimieren!

Der Aufbau

Die äußerste Schicht, die dem Schutz gegen Schlagregen dient, ist durch eine Luftschicht von den dahinterliegenden Schichten getrennt. Vorgehängte hinterlüftete Fassaden sind geregelt in der DIN 18516-1, diese setzt sich aus der Konstruktion der Fassadenbekleidung, der Hinterlüftungszone, der Dämmung und der Unterkonstruktion zusammen. Voraussetzung ist dafür ein entsprechender Verankerungsgrund. Selbstverständlich erfüllen unsere Fassaden alle entsprechenden DIN Anforderungen und verfügen über eine CE-Kennzeichnung.

Das System erlaubt die Wahl unterschiedlichster Fassadenbekleidungen. Alufassaden mit Putzstrukturen oder auch Holzstrukturen. Die Trennung von Wärmedämmung und Wetterschutz bietet vorallem Vorteile bei der Ausführung und der Gestaltungsvielfalt. Die äußerste Schicht (= Fassadenbekleidung) kann aus Holz, Naturstein, Kunststein, Keramik, Metallblech (z. B. verzinkte Bleche oder Kupferbleche) oder Kompositmaterialien (zum Beispiel Glasfaserbeton und Faserzement) bis hin zu opakem Glas bestehen.